Sanddorn
Hippophaë rhamnoides L., Elaeagnaceae, Ölweidengewächse
(Hippophae rhamnoides fructus)
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Vorkommen: |
Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist ein stark bedornter Strauch von 3 bis 4 m Höhe mit silbrig grauen, schmalen Blättern. Sein Verbreitungsgebiet sind Schotter- und Felshalden von den Alpen bis in die innere Mongolei. Sanddorn wächst auch auf Dünen und an den Küsten von Nord- und Ostsee bis ins Baltikum. Sanddorn ist eine Pionierpflanze. Großflächigen Anbau von Sanddorn gibt es in der ehemaligen Sowjetunion, verschiedenen Osteuropäischen Staaten und in Skandinavien. Seit ungefähr 30 Jahren werden auch in Deutschland besonders wohlschmeckende und ertragreiche weibliche Sanddornsorten angebaut. |
| Verwendung: |
Das aus den Samen und dem Fruchtfleisch der Sanddornfrüchte gewonnene Sanddornöl, in Mischung oder Reinform. Saft aus den Sanddornbeeren wegen des Vitamin-C-Gehalts |
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| Inhaltsstoffe: | Vitamine C, E, β-Karotin, mehrfach und einfach ungesättigte sowie gesättigte Fettsäuren in unterschiedlichen Anteilen (Palmitoleinsäure, Linol-, Linolensäure), sekundäre pfanzliche Verbindungen. |
Sanddornprodukte
Der Sanddornsaft wird zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und zur Rekonvaleszenz bei Infektionskrankheiten mit Fieber geschätzt. Sandornsaft dient auch der Anreicherung anderer Säfte mit Vitamin C.
Sanddornöl
Das Sanddornöl findet pharmazeutische Verwendung bei Strahlungsschäden der Haut durch Verbrennung und Sonnenbrand und allgemein zur Wundbehandlung. Sanddornkernöl und Sanddornfruchtöl sind in zahlreichen kosmetischen Produkten enthalten.Autorin: Stefanie Goldscheider
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Hanf - die Ölpflanze
Literatur:
- Ternes, Täufel, Tunger, Zobel: Lexikon der Lebensmittel und der Lebensmittelchemie, WVG, 2006
- Ingrid und Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen;Kosmos Verlag Stuttgart, 2004
- Fischer, Albrecht, Geibel: Taschenatlas Obst; Ulmer Verlag Stuttgart 2006






