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Nachhaltigkeit im Kinderzimmer: Worauf zu achten ist

von René Quacken

Beim Thema Nachhaltigkeit sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt. Jeder kann und sollte sein Bestes tun, um Ressourcen zu sparen, auf die Langlebigkeit seiner Besitztümer zu achten und auf faire Löhne für alle Beteiligten zu achten. Doch wo fängt man damit an?

Die Möbel sind das Wichtigste

Holzbretter, gesägtWenn wir allgemein nach dem Begriff der Nachhaltigkeit leben, sollten wir besonders im Kinderzimmer damit anfangen. Denn Nachhaltigkeit ist dicht verknüpft mit unserer Gesundheit. Wenn Sie ein Kinderzimmer neu einrichten müssen, sehen Sie sich vielleicht die Bio-Kindermöbel von silenta einmal genauer an, denn diese bieten vielerlei Vorteile. Kindermöbel aus Holz sind besonders robust und langlebig. Sie halten deutlich länger als andere Möbelstücke aus handelsüblichem Pressspan. Hinzukommt, dass Ausdünstungen von Schadstoffen verhindert werden, indem ausgewähltes Biomaterial verwendet wird. Obwohl generell darauf geachtet werden sollte, ist es im Kinderzimmer noch wichtiger als in der restlichen Wohnung.

Die Bio-Kindermöbel werden aus nachhaltigem Kiefernholz aus zertifizierten Wäldern gebaut, maximal 60 km transportiert und ausschließlich mit Hartöl und Naturwachs bearbeitet, um die Aufnahme und Abgabe von Luftfeuchtigkeit durch die Holzporen weiterhin zu ermöglichen. Um keine unnötigen Ressourcen zu verschwenden, werden dort unter anderem Kinderbetten verkauft, die mit dem Kind wachsen können. Da das Unternehmen bereits über 100 Jahre gute Dienste leistet, muss sich auch niemand überstürzt unnötige Möbel kaufen. Die jeweiligen Stücke sind dauerhaft erhältlich, sodass lieber bedacht nur das gekauft werden soll, was auch gebraucht wird, ohne langfristig auf einen bunten Möbelmix zurückgreifen zu müssen. Schrecken die Preise vielleicht zunächst ab, bedenken Sie die ausgezeichnete Qualität, die gute Verarbeitung und das faire Gehalt für alle Beteiligten. Davon abgesehen werden diese Möbel sehr viel mehr Jahre treue Dienste erweisen, als die günstig hergestellte Konkurrenz.

Secondhand ist immer die nachhaltigere Wahl

Besonders bei langlebigen Bio-Kindermöbeln, aber auch allgemein bei Kindermöbeln aus Holz lohnt es sich, diese für ein zweites Kind weiterzuverwenden oder sie an andere Menschen abzugeben, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Das gilt auch für Kleidung und qualitativ hochwertiges Spielzeug. Denn secondhand ist immer noch nachhaltiger als eine Neuanschaffung aus dem Geschäft. Wer seinem Kind beispielsweise nicht nur Holzspielzeug anbieten möchte, kann mit Sicherheit die bekannten Kunststoffbausteine aus zweiter oder dritter Hand kaufen. Diese sind robust und halten eine Menge aus. Über die Jahre hinweg haben sie auch die meisten Schadstoffe schon abgesondert, sodass sie nach mehrfacher Reinigung teilweise eine bessere Spielvariante bieten, als neue Spielzeuge. Wer sich dauerhaft keine fair hergestellte und gehandelte Kleidung leisten kann, sollte ebenfalls gebrauchte Sachen kaufen. Kinder wachsen ohnehin besonders schnell, weshalb es sich lohnt, auf Flohmärkten oder in Onlineshops danach zu suchen. Hier kostet auch faire Kleidung bei weitem nicht mehr so viel wie neue, sodass es auch ein kleinerer Geldbeutel eher hergibt.

Festzuhalten bleibt, dass ein nachhaltiger Einkauf nicht schwer ist und jeder sich nachhaltige Produkte leisten kann. Wer clever über seine Einrichtung nachdenkt, kann sich nach und nach bewusst Möbel einer nachhaltigen Serie anschaffen, ohne nach ein paar Jahren die ersten Stücke wieder aussortieren zu müssen. Damit ist neben dem eigenen Geldbeutel auch der Umwelt geholfen.