Krankenhausaufenthalte absichern - Die wichtigsten Überlegungen

von Michelle Greger

Für die meisten Menschen in Deutschland ist ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus zum Glück sehr weit weg. Dabei reicht eine einfache Sportverletzung schon aus, um doch auf ein Bett angewiesen zu sein. Nur wer sich rechtzeitig um die eigene Absicherung kümmert, kann Leistungen von höchster Qualität erwarten. Welche Aspekte bei der Planung besonders wichtig sind, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Die Krankenhauszusatzversicherung

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Werden die Unterschiede zwischen PKV und GKV beschrieben, so nimmt der Aufenthalt im Krankenhaus meist eine zentrale Rolle ein. Gesetzlich Versicherte müssen hier im Grundtarif manche Abstriche machen. Versicherte sollten sich jedoch vor Augen halten, dass mit Zusatztarifen eine deutliche Verbesserung der Situation möglich ist. So steht zum Beispiel die Möglichkeit zur Verfügung, sich die ersehnte Chefarztbehandlung zu sichern, die nicht nur Privatpatienten angeboten wird.

Was bringt eine Krankenhauszusatzversicherung?

Wer sich die Leistungen der Krankenhauszusatzversicherung auf deutsche-familienversicherung.de genauer ansieht, erkennt schnell die minimale Differenz zur Behandlung von Privatpatienten. So bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit, die Garantie für ein Ein- oder Zweibettzimmer zu erhalten. Darüber hinaus ist es möglich, zusätzliche Leistungen, wie zum Beispiel das Krankenhaustagegeld, in die Police zu integrieren.

Was kostet eine Krankenhauszusatzversicherung?

Welche Kosten letztlich mit diesem zusätzlichen gesundheitlichen Schutz verbunden sind, hängt vom Umfang der gewünschten Leistungen ab. Wer sich zum Beispiel für Krankenhausaufenthalte im Anschluss an einen Unfall absichern möchte, der kann sich die Dienste der Versicherung ab etwa 12 Euro pro Monat sichern.

Mehr Geld muss in die Hand genommen werden, falls das volle Spektrum an Leistungen gewünscht wird. Dies beinhaltet ein Einzelzimmer inklusive Behandlung durch den Chefarzt, unabhängig von der Ursache der Einweisung. Die dafür fälligen 20 Euro pro Monat dürften sich gut mit dem Budget vieler Menschen vereinbaren lassen. Damit verbunden ist die Möglichkeit, die Absicherung durch die GKV in einem gesundheitlich ganz entscheidenden Punkt aufzuwerten.

Das Krankenhaustagegeld

Während des Aufenthalts im Krankenhaus ist alles auf die persönliche Genesung ausgerichtet. Und noch ein paar Tage nach der Entlassung wird es zumeist nicht möglich sein, an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Angestellte in Deutschland müssen sich in dieser Phase zunächst keine Sorgen machen. In Kombination mit der Bescheinigung des behandelnden Arztes erhalten sie weiterhin ihr normales Gehalt.

Anders sieht es zum Beispiel in der wachsenden Gruppe der Selbstständigen aus. Jeder Tag, der im Krankenhaus verbracht wird, bedeutet für sie einen akuten Verdienstausfall. Je nachdem, wie gut es um die finanziellen Polster bestellt ist, kann dies zusätzlich für Sorgen und schlechte Stimmung sorgen, und sich damit negativ auf den Prozess der Erholung auswirken.

Wer selbst dem Risiko eines Verdienstausfalls ausgesetzt ist, kann sich mit dem Krankenhaustagegeld absichern. Hierbei wird von der Versicherung ein zuvor vertraglich vereinbarter Tagessatz für jeden im Krankenhaus verbrachten Tag bezahlt. Ist eine längere Behandlung notwendig, ist die Zahlungsdauer in hochwertigen Verträgen zeitlich nicht begrenzt. Die Summe sollte beim Abschluss so gewählt werden, dass alle laufenden Kosten des Alltags, die essentiell für die eigene Lebensgrundlage sind, in voller Höhe abgedeckt werden können.