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Ostern wird nachhaltig: Biologische Produkte kommen auf den Tisch

von Michelle Greger

Dieses Ostern 2021 wird anders als all die Jahre zuvor. Aus diesem Grund fragen sich viele Familien, was sie verändern können, um einen positiven Effekt zu erleben. In diesem Jahr steht die Nachhaltigkeit sowie Aspekte wie "bio", "regional" und "Fairtrade" im Vordergrund. Wie können Sie dazu beitragen, ein nachhaltiges Osterfest zu feiern? Mit diversen Tipps und Tricks helfen wir Ihnen zu einem Ostern der besonderen Art.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für den Osterschmaus?

Schlemmen mit biologisch und regional erzeugten Lebensmitteln

Nachhaltige Ostern zu feiern muss nicht bedeuten, dass Sie verzichten. Vielmehr bedeutet es, Lebensmittel sowie deren Herkunft genauer zu hinterfragen. Dies ist jedoch in der heutigen Zeit nicht mehr allzu schwer. Da immer mehr Menschen nachhaltig leben möchten, sind entsprechende Produkte gut ausgezeichnet sowie leicht zu identifizieren. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhalt, dass leckere Speisen, genauer deren Rohstoffe ausreichend Zeit zum Wachsen erhalten, reifen und erst dann geerntet werden, wenn sie so weit sind. Hinzu kommt der Verzicht auf Chemie oder andere Zusatzstoffe, die zu einem volleren Geschmack beitragen sollen. Zudem gilt, dass Sie die Umwelt schonen sollten. Dies gelingt, indem Sie Ihren Konsum genauer überdenken. Faire Löhne sowie angemessene Arbeitsbedingungen sollten nicht nur vor Ort herrschen, sondern auch bei allen Beteiligten, die für das Anpflanzen, Versorgen, ernten sowie Transportieren Ihrer Lebensmittel verantwortlich sind. Ein besonders bildliches Beispiel sind Weihnachtsgänse, die durch Stopfleber oder Turbomast in wenigen Wochen auf das Weihnachtsfest hin gefüttert werden. Bio-Produkte, die nachhaltig sind, verzichten auf ebendiese Methoden. Schließlich müssen auch Tiere ausreichend Zeit zum Wachsen bekommen, bevor Sie zu Nahrung werden dürfen.

Was bedeutet Fairtrade?

Ostern ist die Zeit der Nächstenliebe. Doch viel zu oft geht dieses Gefühl verloren, wenn es um das Einkaufen der Zutaten für den leckeren Hackbraten, die Klopse oder die Zutaten für den Osterkranz geht. Wer auf Fairtrade Produkte setzt, sorgt nicht nur dafür, dass die Menschen besser verdienen, sondern auch angemessene Arbeitsbedingungen erleben dürfen. Fairtrade lässt sich besser mit ihrem Gewissen vereinbaren und macht zudem Freude. Besonders bemerkenswert ist die Auswirkung von Fairtrade bei der Produktion von Kaffee. Denn auf großen Plantagen angebaut und unter Zeitdruck geerntet, leiden die Arbeitenden meist unter katastrophalen Bedingungen.

Auf regionale Produkte setzen

Für ein nachhaltiges Ostern sollten Sie auf den Hofladen nebenan vertrauen. Oftmals bieten Bauern und Bäuerinnen in Ihren Hofläden alles an, was Sie an frischem Obst und Gemüse für das Fest benötigen. Dabei haben viele landwirtschaftliche Betriebe mittlerweile digitale Unterstützung. Die Agrarsoftware 365FarmNet bietet Landwirtinnen und Landwirte bereits in der kostenlosen Version vielfältige Funktionen, wie die Ackerschlagkartei, an. Mit den zusätzlichen Profianwendungen können darüber hinaus individuell Anwendungen hinzugebucht werden. So kann der Einsatz von Betriebsmitteln ressourcenschonend erfolgen oder auch Fahrspuren optimal geplant und der Kraftstoffverbrauch minimiert werden. Somit gelingt es Nachhaltigkeit mit Digitalisierung zu verknüpfen. Das Resultat sind nicht nur regionale Produkte, die die Umwelt schonen, sondern auch kostengünstiger hergestellt werden können. Für ein nachhaltiges Ostern gilt es jedoch, auf Regionalität zu setzen. Dabei profitieren Sie gleich in zweierlei Arten. Zum einen bieten die Bäuerinnen und Bauern täglich frisches Gemüse an, welches sich zu einem superleckeren Osteressen verarbeiten lässt. Zum Zweiten profitieren Sie von den Tipps und Tricks der Verkäuferinnen und Verkäufer in den Läden. Diese kennen sich meist sehr gut mit dem Zubereiten des Gemüses an und geben gerne Tipps und Tricks beim Einkaufen weiter.

Praktische Tipps für Ihren Einkauf

Damit das nachhaltige Einkaufen nicht in Stress ausartet, sollten Sie Vorbestellungen aufgeben. Beim Bäcker, Metzger sowie Bioladen vor Ort können Sie dies frühzeitig tun. Dem Metzger vor Ort können Sie beispielsweise Bescheid geben, wie viel Kilo Lamm Sie benötigen, wie viel Fleisch für den Braten und wie viel Hackfleisch Sie verarbeiten möchten. Für die Corona-Zeit, in der Sie sich und Ihre Liebsten besonders gut schützen möchten, können Sie auf Lieferservice zurückgreifen. Viele landwirtschaftliche Betriebe haben erkannt, dass der Trend immer mehr zur nachhaltigen sowie biologischen Zubereitung des Essens geht. Zudem ist die Angst, welche beim Einkaufen vor Ort einhergeht ein präsentes Thema. Lieferservice werden besonders für ältere oder eingeschränkte Menschen angeboten. Geschmack und Herkunft der Lebensmittel sind damit garantiert und kommen frisch zu Ihnen nach Hause. Werden Sie im Landen um die Ecke oder im Supermarkt bezüglich Fairtrade Produkte nicht fündig, können Sie das Internet nutzen. Hier finden sich zahlreiche Onlineshops, die sich auf faire Lebensmittel spezialisiert haben.