Die besten und die schlechtesten Öle für die Küche

Autorin: Xaveria



Die Umstellung auf eine gesunde Ernährung ist meistens ziemlich anstrengend. Es ist nötig, jahrzehntealte Angewohnheiten über den Haufen zu werfen, neue Rezepte zu lernen und vieles mehr. Wer zu so einem Schritt nicht bereit ist, setzt stattdessen oft auf Nahrungsergänzung wie CBD Öl oder Vitaminpillen. Das kann zwar hilfreich sein, ist aber nicht ideal. Es ist aber auch möglich, mit einigen kleineren Umstellungen in der Küche einen großen Effekt zu erzielen. Die Wahl der richtigen Speiseöle ist dabei eines der einfachsten Mittel mit einer großen Wirkung. Das sind die besten und schlechtesten Öle für die Küche.

Die Besten

Olivenöl

Olivenöl ist im Vergleich zu anderen Pflanzenölen deutlich teurer. Während der Liter Sonnenblumenöl teilweise schon für 1,50 € zu haben ist, kostet ein Liter Olivenöl oft das Zehnfache. Das hat seinen Grund, denn Olivenöl schmeckt nicht nur gut. Dank des hohen Gehalts an Vitamin E und verschiedenen anderen Inhaltsstoffen ist es auch eines der gesündesten Speiseöle. Es ist den Aufpreis also in jedem Fall wert.

Kokosöl

Kokosöl besteht zu über 90 % aus gesättigten Fetten. Die galten früher als Auslöser von Herzinfarkten, sodass Kokosöl gemieden wurde. Heute weiß man es besser. Während viele andere Pflanzenöle beim Erhitzen krebserregende Verbindungen produzieren, ist Kokosöl nahezu frei davon. Und die besonderen Fettsäuren des Öls sollen sogar den Stoffwechsel beschleunigen und so beim Abnehmen helfen.

CBD-Öl

CBD-Öl eignet sich zwar nicht zum Braten. Das verbietet sich allein schon aufgrund des Preises. Dafür ist es das ideale Würzöl für Salate, noch vor Sesamöl, Walnussöl oder Kürbiskernöl. Schon ein paar Tropfen CBD Öl verleihen jedem Salat eine besondere Note. Und selbst in dieser geringen Menge kann der Inhaltsstoff CBD schon seine Wirkung entfalten. Er gilt unter anderem als entzündungshemmend und entspannend.

Die Schlechtesten

Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl ist eines der beliebtesten Speiseöle in Deutschland. Leider nicht zurecht, denn es enthält hohe Anteile an Omega-6-Fettsäuren beziehungsweise ein ungünstiges Verhältnis der Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu den Omega-3-Fettsäuren. Diese sind ohnehin in der heutigen Ernährung zu viel und sollten daher nur in Maßen gegessen werden. Sonnenblumenöl sollte daher nur in geringen Mengen zum Einsatz kommen. Bei den sogenannten High-Oleic-Varianten ist der gesunde Ölsäureanteil so hoch wie oder höher als im Olivenöl. Gleichzeitig ist der bedenkliche Omega-6 Anteil geringer.

Erdnussöl

Auch Erdnussöl hat einen vergleichsweise hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren, auch wenn er niedriger ist als der von Sonnenblumenöl. Das ist allerdings nicht das Hauptproblem bei diesem Öl, das häufig als Frittierfett zum Einsatz kommt. Bedenklich ist vielmehr, dass Erdnussöl oft unter schlechten Bedingungen hergestellt wird, sodass es zu Verunreinigungen kommt. Unter anderem werden immer wieder Schimmelpilzgifte darin gefunden.

Sojaöl

Sojaöl kommt in Deutschland nur selten zum Einsatz, erfreut sich aber weltweit größter Beliebtheit. Problematisch ist unter anderem das niedrige Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6- Fettsäuren. Außerdem erhöht Sojaöl in Tierstudien das Risiko von Übergewicht und Diabetes, was vermutlich auf oxidierte Fettsäuren zurückzuführen ist. Deshalb ist bei diesem Speiseöl Vorsicht geboten.

Die Wahl der richtigen Speiseöle kann einen großen Einfluss auf die Gesundheit haben. Aber auch mit den gesunden Ölen sollte man es nicht übertreiben. Denn zu viel Fett trägt aufgrund des hohen Energiegehaltes zur Entstehung von Übergewicht bei. In Maßen genossen sind gute Öle jedoch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung.