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Mit Samenbomben die Welt verändern

Für Guerilla-Gärtner und alle, die es werden wollen

Josie Jeffery
Ulmer, Stuttgart, 2012. 128 Seiten, 175 Abbildungen, Klappenbroschur; € 14,90


Guerilla-gardening ist in. Ungenutzte, brach liegende und öffentliche Grundstücke waren die ursprünglichen Zielgebiete der Guerilla-Gärtner, die Erde mit Samen darin gezielt platzierten um ihre Umgebung lebendiger und bunter zu gestalten. Auch zur offiziellen Rekultivierung großer Flächen vom Flugzeug aus ist die Methode im Einsatz. Heute säen Guerilla-Gärtner weltweit Samen von Wildpflanzen oder Gemüsen in graue Straßenzüge, Verkehrsinseln und Bahngeleise ein. Mehr als ein handlicher Ball aus Erde mit keimfähigen Samen darin ist dazu scheinbar nicht erforderlich und doch gibt es mehr dazu zu wissen: wann und wo ist die Aussaat welcher Pflanzensamen sinnvoll und erfolgversprechend? Wie kann man der Natur am besten nützen und nicht etwa fremde und verdrängende Arten in Areale einbringen wo seltene Tiere und Pflanzen unter der Invasion leiden würden? Wie baut man eine Samenbombe?

Das Buch zeigt dazu 13 verschiedene Rezepte mit speziellen Mischungen beispielsweise zum Anlocken von Insekten, Vögeln oder zum Erfreuen unserer Sinne. Dazu werden auch 40 Pflanzenarten vorgestellt um Speiseplan, Augen oder die Natur zu bereichern.

Das Buch ist empfehlenswert für alle Großstädter ohne großes Pflanzenwissen, die sich mehr Natur um sich wünschen.



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