Schöllkraut, Schwalbenwurz
Chelidonium majus L., Papaveraceae
(Chelidonii herba)
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Vorkommen: | Schöllkraut ist eine in Europa und Asien weit verbreitete typische Pflanze der Mauern, Hecken und Zäune. Die krautige, 30 bis 90 cm hohe Pflanze wächst und blüht von Frühjahr bis Herbst. Schöllkraut ist ein Stickstoffzeiger und Kulturbegleiter. Die giftige Pflanze ist ein Mohngewächs. Schöllkraut hat kleine, gelbe Blüten und längliche Samenschoten und ist an seinem gelben Milchsaft zu erkennen. Anbau in Polen. |
| Verwendung: |
Der Milchsaft des frischen Schöllkrauts bzw. das rasch
getrocknete Kraut.
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| Inhaltsstoffe: | Ca. 30 Alkaloide mit einem Gesamtgehalt von 0,1 bis 1%, darunter Chelerythrin, Sanguinarin, Berberin und Chelidonin außerdem Pflanzensäuren. |
Heilpflanze zur Selbstmedikation bei Gallenleiden - die Artischocke
Literatur:
- Brendler - Gruenwald - Jaenicke; Heilpflanzen-CD-ROM; Medpharm Scientific Publishers 2003
- Fintelmann, V; Weiss, R.F.: Lehrbuch Phytotherapie; 11. Aufl. 2006; Hippokrates Verlag, Stuttgart
- Frohne, D.; Jensen: Heilpflanzenlexikon; 7. Aufl. 2002; Wissenschaftliche Verlags GmbH, Stuttgart
- Jänicke - Grünwald - Brendler: Handbuch Phytotherapie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2003
- Wichtl, M.: Teedrogen und Phytopharmaka, 4. überarb. Aufl. 2002; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
- Zeitschrift für Phytotherapie, Hippokrates-Verlag






