Ginkgo, Fächerblattbaum
Ginkgo biloba L., Ginkgoceae
(Ginkgo folium)
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Vorkommen: | Der Ginkgo ist die einzige überlebende Art seiner botanischen Klasse, die den Nadelbäumen nahesteht und ein Relikt aus der Zeit der Saurier ist. Die bis 4000 Jahre alt werdenden zweihäusigen Ginkgo-Bäume aus Südostasien, die mit dem Wind bestäubt werden, wachsen wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Umweltgifte überall auf der Welt als Park- und Straßenbäume. |
| Verwendung: | Der Extrakt der Blätter (Nadeln), in der chinesischen Medizin auch die Samen, die an Früchte erinnern. | |
| Inhaltsstoffe: | 0,02-0,06% Bilobalid (Sesquiterpen), 0,02-0,2% Ginkgolide A,B,C und J (Diterpenlactone), 0,2-2% Biflavone darunter Bilobetin und Ginkgetin, 0,5-2% Flavonolglycoside, etc. |
Literatur:
- Sandi Suwanda - Li Tian: Chinesische Arzneimitteltherapie; Hippokrates Stuttgart, 2005
- Brendler - Gruenwald - Jaenicke; Heilpflanzen-CD-ROM; Medpharm Scientific Publishers 2003
- Fintelmann, V; Weiss, R.F.: Lehrbuch Phytotherapie; 11. Aufl. 2006; Hippokrates Verlag, Stuttgart
- Frohne, D.; Jensen: Heilpflanzenlexikon; 7. Aufl. 2002; Wissenschaftliche Verlags GmbH, Stuttgart
- Jänicke - Grünwald - Brendler: Handbuch Phytotherapie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2003
- Wichtl, M.: Teedrogen und Phytopharmaka, 4. überarb. Aufl. 2002; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
- Zeitschrift für Phytotherapie, Hippokrates-Verlag






