Kava-Kava, Rauschpfeffer
Piper methysticum FORSTER, Piperaceae
(Kava Kava rhizoma)
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Vorkommen: | Kava-Kava oder Rauschpfeffer ist ein naher Verwandter des Schwarzen Pfeffers und in Polynesien und Melanesien heimisch. Dort unterscheidet man zahlreiche morphologische und chemische Typen bzw. Varietäten. Der ausdauernde Strauch mit 30 cm großen, herzförmigen Blättern, wird ca. 3 m hoch und bildet in 5 bis 6 Jahren einen kräftigen Wurzelstock von bis zu 10 kg Gewicht aus. Die Vermehrung erfolgt ausschließlich über Stecklinge. Wichtigste Anbauländer sind Samoa und Fiji. |
| Verwendung: | Das geschälte, geschnittene Rhizom getrocknet oder frisch. Traditionell wurden die Wurzeln zur Zerkleinerung vorgekaut. | |
| Inhaltsstoffe: | Verschiedene Lactone, die sog. Kavapyrone |
Lesen Sie auch:
- Cannabis sativa
- Wo der Pfeffer wächst
Buchtipp:
- Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen
Literatur:
- Brendler - Gruenwald - Jaenicke; Heilpflanzen-CD-ROM; Medpharm Scientific Publishers 2003
- Fintelmann, V; Weiss, R.F.: Lehrbuch Phytotherapie; 11. Aufl. 2006; Hippokrates Verlag, Stuttgart
- Frohne, D.; Jensen: Heilpflanzenlexikon; 7. Aufl. 2002; Wissenschaftliche Verlags GmbH, Stuttgart
- Jänicke - Grünwald - Brendler: Handbuch Phytotherapie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2003
- Wichtl, M.: Teedrogen und Phytopharmaka, 4. überarb. Aufl. 2002; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
- Zeitschrift für Phytotherapie, Hippokrates-Verlag






